Protokoll der Erkundung des Verbindungskanals

Am Morgen des 18.03.2014 begann ich mit der Erkundung der Umgebung des Verbindungskanals auf der Seite des Jungbusch in der Hafenstraße. Ich suchte nach Indizien für Gentrifizierung und Rassismus im öffentlichen Raum. Zu Beginn fiel mir die Ecke Hafenstraße / Böckstraße (google Streetview Ansicht) besonders auf. Ich nahm sofort an, dass diese Ecke besonders interessant für die Analyse von Aufwertung und Gentrifizierung sei.

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Protokoll des Orientierungsspaziergangs

Am Abend des 17.03.2014 starteten wir zu einem Orientierungsspaziergang durch den Jungbusch in der Hafenstraße. Auffällig war dabei zunächst der markante Geruch, den mir meine ortskundige Begleitung durch die nahe Lage der Kakaobohnen verarbeitenden Schokinag am Neckar erklärte. Unser Weg führte uns vorbei an der Teufelsbrücke, die den Jungbusch über dem Verbindungskanal mit dem linken Rheinufer der Mühlauinsel verbindet und vor kurzem hätte abgerissen werden sollen.

Nicht zu übersehen waren dabei die großen Baustellen am Rheinufer des Jungbusch. Auf Höhe einer Aral-Tankstelle bogen wir in die Jungbuschstraße ein, die durch die vielen Kneipen und Cafés auf beiden Straßenseiten gekennzeichnet ist. Einige davon seien neu, andere alt eingesessen – am Wochenende seien die meisten gut besucht. Zwischen all den Kneipen, in denen beliebte Szenegetränke wie beispielsweise das Hamburger Bier Astra konsumiert werden, liegt das Gemeinschaftszentrum, dass auch der Sitz des Quartiermanagement (sic!) ist. Auch gäbe es hier mit der Kombüse schon ein vegetarisches und veganes Restaurant. Das klang zumindest schon mal typisch nach Szenevierteln – wie es sie auch in anderen großen Städten gibt.

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Da ist doch was im Busch: Rassifizierung im Quartier

In der Auswertungsphase wurde das gesammelte Material aus der Erkundungsphase an Hand der lose entwickelten Forschungsfragen untersucht: Kann im Jung­busch Gen­tri­fi­zie­rung ver­or­tet wer­den? Kön­nen im Jung­busch For­men von Ras­sis­mus loka­li­siert wer­den? Gibt es Anknüp­fungs­punkte zwi­schen urba­nen Auf­wer­tungs­dy­na­mi­ken und Bei­spie­len für Ras­si­fi­zie­rung? Im weiteren Verlauf von GENTRIFIJUNGBUSCH wird auf wissenschaftliche Forschung zum Jungbusch, Interviews, Beobachtungen und das kartographische Material zurückgegriffen.

Zunächst wurden in diesem Beitrag erste Indizien für Rassifizierung im Jungbusch dem Bericht über die Arbeit des Quartiermanagement (Wohnen, Arbeiten und Leben am Fluss [2010]) entnommen und hier zusammengefasst. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich zuvor mit Indizien für Gentrifizierung im Bericht.

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Da ist doch was im Busch: Gentrifizierung im Quartier

In der Auswertungsphase wurde das gesammelte Material aus der Erkundungsphase an Hand der lose entwickelten Forschungsfragen untersucht: Kann im Jung­busch Gen­tri­fi­zie­rung ver­or­tet wer­den? Kön­nen im Jung­busch For­men von Ras­sis­mus loka­li­siert wer­den? Gibt es Anknüp­fungs­punkte zwi­schen urba­nen Auf­wer­tungs­dy­na­mi­ken und Bei­spie­len für Ras­si­fi­zie­rung? Im weiteren Verlauf von GENTRIFIJUNGBUSCH wird auf wissenschaftliche Forschung zum Jungbusch, Interviews, Beobachtungen und das kartographische Material zurückgegriffen.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit ersten Indizien für Gentrifizierung im Jungbusch, die dem Bericht über die Arbeit des Quartiermanagement (Wohnen, Arbeiten und Leben am Fluss [2010]) entnommen und hier zusammengefasst wurden. Der später veröffentliche Artikel zu Rassifizierung im Quartier geht vergleichsweise vor und stellt eine Fortsetzung dieses ersten Teils dar.

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